Zuckermaisprodukte

gekochte Gemüse

Category Archives: Anbau

Senegal und Südafrika

Senegal und Südafrika

Vom Dezember bis im April kommt der frische Zuckermais von unseren Anbaupartnern aus Senegal und Südafrika.

Marokko

Marokko

Mit marokkanischem Zuckermais werden wir in den Monaten November, Dezember sowie Mai, Juni versorgt.
Den Bio Zuckermais ausserhalb der Schweizer Saison bauen wir aussschliesslich in Marokko an. Die Produktion in Marokko nach Schweizer Bio-Knospe Richtlinien in Mar kommt von Mai bis zum Beginn der Schweizer Saison im Juli auf den Grill.

Florida

Florida

Im April und Mai importieren wir unter anderem auch Zuckermais aus dem Mutterland des Zuckermaises. Dies dient insbesondere dazu die Versorgungssicherheit zu gewährleisten und Schwankungen in der Produktion und im Absatz abzusichern. Die Kolben gelangen frisch geerntet per Schiff zu uns und werden in der Schweiz für den Konsum gerüstet.

Spanien

Spanien

Im 15. Jahrhundert entdeckte Kolumbus auf der Suche nach dem direkten Weg zu den Gewürzen Indiens Amerika. Von dort brachte er 1493 den Mais nach Europa. Bereits in den ersten Jahren des 16. Jahrhunderts wurde Mais in Andalusien, Kastilien und Katalonien kultiviert.

Die Anbauregion der Unicorn-Partner befindet sich in Süd-Spanien. Dort bauen wir Zuckermais für den Abverkauf bei uns in den Monaten Juni, Juli sowie Oktober, November, sprich vor und nach der Ernte unseres Schweizer Zuckermaises an.

Verarbeitung

Verarbeitung

Der frisch gepflückte Maiskolben passiert die Schneidemaschine und wird vorgerüstet in die beiden Rüstbehälter verteilt. Die flinken Hände unserer Mitarbeitenden entlieschen den Maiskolben, kontrollieren diesen und legen ihn in die Schalen. Über die Packmaschine kommt die Schale auf die Waage und Etikettiervorrichtung. Verkaufsfertig mit den kundenspezifischen Etiketten versehen, werden so die jeweiligen Chargen im Kühlraum bei 4 – 8 Grad für die Auslieferung bereitgestellt.

Spätestens 24 Stunden nach der Ernte präsentieren sich die Unicorn-Maiskolben knackig frisch im Regal des Detailhandels. Weil nach der Ernte der Umwandlungsprozess von Zucker in Stärke einsetzt, sollten von der Ernte bis zum Verzehr 5 Tage im Kühlschrank nicht überschritten werden.

Erntezeitpunkt

Erntezeitpunkt

Abhängig von Witterung, Sorte und Saatzeitpunkt ist der Mais nach 95 bis 120 Tagen erntereif. Die Blüte gibt einen guten Anhaltspunkt für die Bestimmung des Erntedatums. Dieses liegt etwa vier Wochen nach Beginn der Blüte. Deshalb wird darüber sorgfältig Protokoll geführt, damit die Ernteplanung vorgenommen werden kann. Sobald der Mais die Erntereife erreicht hat, muss er je nach Witterung innerhalb von vier bis zehn Tagen geerntet werden. Die Ernte erfolgt wenn immer möglich maschinell und ersetzt viel Handarbeit, was vor allem in den Spitzenzeiten im Juli und August von grossem Vorteil ist.

Ernte

Ernte

Unser Ziel ist es, den Maiskolben erntefrisch zum Konsumenten zu bringen. Entsprechend früh beginnen bei uns während der Schweizer Erntezeit die Arbeitstage. Vom Feld in den Kühlschrank bedeutet heute ernten und morgen verkaufen – und zwar in erstklassiger Qualität. Dabei unterstützen uns tagtäglich trotz modernen Maschinen unverändert unsere fleissigen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

Feldbeobachtung

Bis der Zuckermais zum fertigen Maiskolben ausgebildet ist, durchläuft er viele verschiedene Stadien. Wie der Zuckermais typischerweise heranwächst, kann in der folgenden Bilderserie mitverfolgt werden.

Klimatische Bedingungen

Selbstverständlich können verschiedene klimatische Bedingungen das optimale Heranwachsen des Zuckermaises verhindern oder zumindest einschränken. Beispielsweise verlangt Frost nach einer Neuaussaat. Allgemein verzögert Kälte das Wachstum und verschiebt somit den Erntezeitpunkt. Stürmische Tage können je nach Intensität dazu führen, dass eine maschinelle Ernte nicht mehr möglich ist. Bei extremem Regenfall kann die Ernte mit unserem Pflücker ebenfalls erschwert werden. Dann ist Handarbeit angesagt. Im Gegensatz dazu kann langanhaltende Trockenheit die Qualität des Maises, je nach Zeitpunkt und Stadium, negativ beeinflussen.

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Partner

Partner

„Saisonverlängerung in der Schweiz dank verlässlichen Partnern im Ausland“.

Die Zusammenarbeit mit unseren Partnern in Spanien hat bereits 1986                begonnen. Hinzu kamen zu einem späteren Zeitpunkt der Aufbau von Anbaupartner in Marokko und Senegal. Die Zusammenarbeit hat sich seither mehr als nur bewährt. Die zeitliche Lücke rund ums Jahr schliessen wir darüber hinaus mit Importen aus Florida und Südafrika – ebenfalls mit Lieferanten, die für uns längst mehr als nur verlässliche Partner geworden sind. Sondern Freunde. Der Anbau im Ausland unterliegt genau denselben Qualitätsanforderungen und Prüfkriterien wie der Schweizer Anbau. Mehr Informationen über die Herkunftsländer unseres Mais befinden sich unter Anbau im Ausland.

Zuckermais Bio Suisse

Ein wachsender Anteil unseres Schweizer Zuckermaises wird nach den Richtlinien von Bio Suisse angebaut. Rund 15 Bauern aus den umliegenden Nachbardörfern produzieren für uns auf ihren landwirtschaftlichen Betrieben unseren Bio Suisse-Zuckermais. Damit dieser mit den speziellen Produktionsvorgaben auch gelingt, ist viel Handarbeit gefordert. Die Unkrautregulierung in den Ackerkulturen ist durch eine angepasste Bodenbearbeitung für Bio-Betriebe grundsätzlich gut zu bewältigen. Anders sieht es beim Zuckermais aus: Nur mit sehr hohem Arbeitsaufwand ist die Unkrautkonkurrenz im Griff zu halten. Dies wird alles durch manuelle Arbeit von Menschenhand bewältigt, welche unter anderem den Mehrpreis für Bio-Zuckermais begründet. Pflanzenkrankheiten und Schädlinge können im Biolandbau nicht direkt               bekämpft werden. Wichtig sind deshalb gute Startbedingungen für die Kulturen. Im Gegensatz zum konventionell angebauten Zuckermais wird unser Bio Suisse-Zertifizierte Zuckermais von Hand geerntet.

CH- Zuckermais

Vorbereitung

Im Winter treffen wir alle Vorbereitungen für die folgende Saison. Dazu zählt unter anderem die Anbauplanung. Um Krankheiten und Resistenzproblemen aus dem Weg zu gehen, ist die Einhaltung gewisser Regeln in der Fruchtfolge (Felderwirtschaft) grosse Beachtung zu schenken. Das heisst eine Parzelle kann nur in gewissen Abständen mit Zuckermais bepflanzt werden. Ebenfalls haben Vorkulturen und Nachbarparzellen einen Einfluss auf den Ertrag und die Qualität der Maiskolben.

Aussaat und Pflege

Für die Aussaat im Frühling steht uns eine pneumatische Einzelkorn-Sähmaschine zur Verfügung, die das Zuckermaissaatgut in den Reihen ablegt. Anschliessend werden die Felder regelmässig beobachtet, und notfalls behandelt – denn Unkraut vergeht nicht. Es lässt sich aber sinnvoll bekämpfen, um unnötigen Schaden zu vermeiden.

Die Menge im Boden befindlicher Nährstoffe werden mit sogenannten Bodenanalysen festgestellt. Darauf abgestimmt und im Einklang mit der Natur wird daraus die erforderliche Düngung – sie ist die Grundlage für den ertragreichen Maisanbau ohne Rückstände in den Maiskolben – bestimmt und eingebracht.

Schädlinge

Nebst Unkraut können auch Schädlinge dem Zuckermais ganz schön zu schaffen machen. Schnecken können im Frühstadium hauptsächlich bei nasser Witterung ganze Feldteile auffressen. Der Maiszünsler ist seit einigen Jahren der grösste Feind der Maispflanze. Zur Bekämpfung werden auf biologischer Basis zwei- bis dreimal jährlich natürliche Feinde ausgesetzt (zum Beispiel Schlupfwespenlarven). Zu guter Letzt ist der Dachs ein grosser Übeltäter vor allem im Endstadium des Reifeprozesses. Er mag den Zuckermais genauso gern, wie unsere Kunden, was zu erheblichem Ertragsausfall führen kann. In Waldnähe werden die Parzellen darum vorteilshalber eingezäunt, damit sich der Schaden durch Wildtiere in Grenzen hält.

Importe

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Wassermelonen

Wassermelonen

Dass Wassermelonen aus Südländern stammen, ist allgemein bekannt. Dank einer neu entwickelten Sorte ist die Produktion nun auch in der Schweiz möglich. Besonders bemerkenswert sind der sehr süssliche Geschmack und das kernarme Fruchtfleisch. Verfolgen Sie selbst in unserem Video, wie Anbau und Vertrieb von statten gehen.

20. September

Nun ist es soweit und die Erntezeit beginnt! Die Maiskolben sind gross, saftig und goldgelb. Mit der Pflückmaschine werden sie geerntet und anschliessend zum Verkauf verarbeitet.

1. August

Wärme und Feuchtigkeit behagen dem Mais. In kurzer Zeit sind die Pflanzen mannshoch gewachsen. Das ganze Feld leuchtet von den grün-silbrigen Blütenständen

15. Juli

Nicht nur Menschen lieben Zuckermais. Leider erfreut sich auch der Maiszünsler am süssen       Gemüse. Mit einer biologischen Strategie (Einsatz von          Schlupfwespenlarven) wird diesen          Schädlingen den Kampf angesagt.

10. Juli

Der Sommer ist gekommen! Mit den höheren Temperaturen erfahren die Maispflanzen einen gewaltigen Wachstumsschub. Damit genügend Nährstoffe zur Verfügung stehen, wird Dünger         ausgebracht und zugleich eingearbeitet.

1. Juli

Nicht nur der Mais – auch das Unkraut wächst. Mais reagiert sehr empfindlich auf die Konkurrenz durch andere Pflanzen. Es ist deshalb nötig, das Unkraut zu behandeln.

15. Juni

Der Zuckermais hat die Erdoberfläche erblickt. Für ein gutes Gedeihen benötigt er viel Wärme.

15. Mai

Mit der pneumatischen Einzelkornsämaschine wird das Saatgut ausgesät.

1. Mai

Mit Pflug und Egge wird das Feld für die Saat vorbereitet. Zuckermais braucht ein feines, gut abgesetztes Saatbeet.

1. April

Das zukünftige Zuckermaisfeld ist noch mit Gras bewachsen. Es ist wichtig, dass die Felder über den Winter begrünt sind, da so der Boden vor Erosionen und das Grundwasser vor Nitratbelastungen geschützt wird.